Florian Priemel Podcast

...was aus dem Kopf fällt.

Länge: 1:15:56
Teilnehmer:
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avatar Lars Holscher

Reden über Fragen. Lars und ich mal wieder Fragen aus der Reihe ‘Gesprächsstoff‘.

Auf besonderen Wunsch findet ihr diesen Podcast jetzt auch bei iTunes. Ich verachte iTunes zwar, muss aber anerkennen, dass es eine gewisse Reichweite hat. Daher freue ich mich natürlich massiv über Bewertugen und Kommenatare!

Zu finden unter: https://itunes.apple.com/de/podcast/florian-priemel-podcast/id822716403?l=en

Zu meiner aktuellen Southpark-Regression passt es gut, dass ich bei einem meiner letzten Spaziergänge vermutlich aus Versehen durch ein Zeitportal gelaufen sein muss. Nach einer Telefonzelle tauchte als Relikt aus einer vergangenen Zeit dieser Kaugummiautomat vor mir auf. Und als hätte jemand ihn extra mit viel Liebe zum Detail wie verwittert und alt aussehen lassen wollen, hing er da auf einmal so vor mir und vermittelte mir eine wohlige Melancholie der Erinnerung an die Kindheit.

Ich glaube, ich muss grundsätzlich eine Kamera dabei haben, wenn ich spazieren gehe…

Kaugummiautomat

Welcome back, 90s!

Ich bin ein wenig krank gewesen in den letzten Tagen. Nicht schlimm, aber schon so angeschlagen, dass Bett und Sofa meine bevorzugten Aufenthaltsorte gewesen sind.

Und so bin ich zufällig im Fernsehen mal wieder über South Park gestolpert. Jene Serie, die Anfang der 0er Jahre so ziemlich das gemeinste und ordinärste war, was aus den Staaten in den Mainstream und durch das noch langsame Internet schwappte.

But wait! 0er Jahre? Mit Nichten. Schockiert musste ich feststellen, dass mir nicht nur eine Erkältung die Endlichkeit meines Daseins vor Augen führte, sondern vielmehr die Tatsache, dass South Park in ein Paar Jahren 20 Jahre alt werden wird. So wie die Simspsons. Nein, Moment, die werden noch in diesem Jahrzehnt 30. Und Knight Rider ist so 80er…also in etwa zwei Dekaden alt…öhhhm. Ja.

Mit anderen Worten:

Die Erkenntnis, dass das gefühlte Stehenbleiben der Zeit zu einem bestimmten Punkt im Zuge des Erwachsen- Älterwerdens zu groben Fehleinschätzungen führt, traf mich ziemlich hart.

Noch einen Paar Jährchen, vielleicht einen Umzug später und die seligen 70er mit all diesen großartigen Bands, die ich so schätze werden ein halbes Jahrhundert zurück liegen.

Bislang betrachtete ich das Älterwerden als einen durchaus positiven Vorgang, der zwar mit einer Zunahme an Bequemlich- und Gebrechlichkeit einher geht, aber eben auch als Rechtfertigung für die selben Phänomene dient: “Ich bin zu alt für den Scheiß.” wird für zunehmend mehr Dinge, auf die man gern verzichtet, zur akzeptablen Position.

Nun aber gesellt sich langsam das Gefühl dazu, dass ‘das alles’ doch schneller geht, als man es sich selbst bisher eingestehen konnte. Was also tun? Bisher habe ich darauf keine angenehme Antwort. Aber ich habe ja auch noch 16 Staffeln South Park Zeit zum Nachdenken…

Länge: 1:14:16
Teilnehmer:
avatar Yannik
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Themen, über die wir gesprochen haben:

Einführung und Empörung 0:00:00

Die Überwachungsaffäre auf Wikipedia

Full-Take

Pofalla erkärt Skandal für beendet

Friedrich ebenso

Wir beschließen, den Themenkomplex von jetzt an “Doppelplus-Gut-Skandal” zu nennen

Der GCHQ überwacht die Zerstörung von Festplatten bei Guardian

Das Bild dazu

Präsidentenmaschine von Evo Morales am Boden festgehalten

Pofalla beendet auf Youtube

“Mein Vertrauen in diesen Rechtsstaat erodiert in einem Maße, das ich mir nicht hätte vorstellen können” Florian

Demokratie setzt mündige Bürger voraus 0:12:51

Joe the Plumber

Florian erwartet, dass publik wird, dass Zugriff auf alle Mikrofone und Webcams stattfindet

Yannik beklagt die Berichterstattung zur Krise

“Die Leute sind comfort-sediert” Florian

“Wir haben die schlechten Aspekte aus 1984 und Brave New World Yannik

Die Politische Generation bis 30 0:21:27

“Die Leute unter 30 kennen Politik nur in scheiße”

Sascha Lobo ranted dieses Jahr mehr als je zuvor (zu Recht)

Yannik beklagt das Fehlen von vernünftiger, humanistischer Bildung: Eine ganze Generation, die nur gut darin ist Muster zu erkennen und sich anzupassen.

Florian tut etwas, um eine Antwort zu haben, wenn seine Kinder fragen, warum denn damals nichts unternommen wurde.

Das selbe Thema bei Metronaut

Die Simpsons und die NSA

“Snwoden hat das ganze perfekt gemacht.”

Nach Schnellkochtöpfen suchen kann zur Hausdurchsuchung führen

Verschwörungstheorien 0:35:03

“Die haben das publik gemacht, dass damit die Leute sich entsprechend verhalten”

“China hat das als Staat eigentlich perfekt gemacht” Yannik

NSA hört die Uno ab und nebenbei chinesische Hacker

Lustige Details und beispiele aus dem Leben 0:38:55

PRISM Logo verstößt gegen Copyright

Jugendlicher wegen Terror-Scherz im Gefängnis

Terrorwarnung = Hexenverbrennung 0:41:39

David Miranda am Flughafen festgesetzt

Interview mit Innenminister Friedrich

Journalismus und Quellenschutz 0:48:17

Quellenschutz existiert quasi nicht mehr

Postenkarten dürften sicherer sein, als Mails

der SPIEGEL wird jetzt endgültig die BILD-Zeitung für Intellektuelle

“Wir haben Politik jetzt überwunden.” Yannik

Wir suchen beide nen sicheren Email-Dienst

“Unsere Ratlosigkeit zeigt, dass Skandal und dessen Implikationen eben doch uns alle was angehen.” Florian

Kurze Pause und ein plastisches Beispiel 0:55:46

Der Fall von Andrej Holm

Anne Roth beim Podcast Wir. müssen reden.

2 Terroanschläge haben gereicht um das Wertefundament der wesetlichen Welt zu ruinieren.

Supergrundrecht Sicherheit-T-Shirt 1:08:07

Das Supergrundrecht bei Neusprech.org

Wir brauchen ein Shirt dafür.

Ökonomisches Argument 1:09:19

Katze auf der Fensterbank

 

 

Nachdem Geheimdienste sich jetzt in der EU ganz offen zur Sippenhaft bekennen und die Pressefreiheit mit Füßen treten, hier anz spontan und ohne Gewähr von Vollständigkeit:

Bisher im Rahmen des NSA/PRISM/Überwachtsstaats-Skandals geopferte Grundrechte (ja, ich lege hier der Einfachheit halber die deutschen Rechte zu Grunde)

Freiheit der Person (nach Art.2GG)

Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz) (nach Art.1 und 2 GG)

Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme (Art 1. GG)

Informationsfreiheit (Art. 5GG)

Pressefreiheit (Art. 5GG)

Brief- und Postgeheimnis (Art. 10GG)

Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13GG)

 

Garkeine so schlechte Quote für 10 Wochen, möchte man sagen. Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass es nicht so ist, dass ich den diplomatischen Aufschrei unserer Politik einfach nur nicht gehört habe…

Das ist natürlich mehr als plump, soll allerdings verdeutlichen, dass es in der (nicht stattfindenen) Debatte um mehr geht, als um Spionage und irgendwelche amoklaufenden Geheimdienstler.

 

 

 

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Person krame ich an dieser Stelle in meinem Kopf nach dem Rezept für mein allseits beliebtes gefürchtetes Chili Con Carne.

an benötigt (ich gehe hier von einem ordentlichen Topf voll aus. Sollte mal locker für 4-6 Personen reichen, eher mehr) folgende Zutaten:

– 1.000g gemischtes Hack
– 3 kleine Dosen Pizza-Tomaten (nicht komplett passierte, sondern die kleingehackten)
– Tomatenmark
– 1 Dose Mais
– 1 Dose Kidney-Bohnen
– 2 große Paprika (ich nehm gern gelbe und orange)
– 2 große Zwiebeln
– 2 Knoblauch-Zehen
– Frischen Basilikum
– Frischen Oregano
– 1 bis 2 Lorbeer-Blätter
– trockenen Rotwein
– und natürlich Chili-Schoten. Ich nehme gern Habaneros, weil die einen sehr geilen, nussigen Eigengeschmack haben. Sind aber natürlich extrem scharf. Wenn man andere Chilis nimmt, empfehle ich eher weniger scharfe zu nehmen, aber dafür mehr davon, wegen des typischen Chili-Geschmacks.

Ich mag mich bei den Mengen etwas verschätzt haben, es können auch mehr oder weniger Tomaten sein, vielleicht wird auch eine Paprika mehr gebraucht… aber das sieht man ja 😉

Als erstes kommt das Hack in einen großen Topf und wird ganz scharf in Pflanzenöl angebraten. Damit es ein Bisschen kross wird, sollte man nicht permanent drin rumrühren. Also hat man genug Zeit schonmal den Knoblauch zu pressen (ich mache das gern, indem ich etwas Salz drüberkippe, was die Öle aufnimmt und es dann mit einer Gabel zermatsche) und die Zwiebeln grob zu würfeln.
Wichtig ist, dass das Hack ordentlich angebraten wird, ansonsten nimmt es beim Kochen zuviel Flüssigkeit auf und wird matschig. Ist das Hack gut angebraten, aber noch nicht ganz fertig, schmeiße ich Zwiebeln und Knoblauch dazu. Je später man den Knoblauch dazu gibt, desto intensiver schmeckt wer. Wer also auch richtigen Kobi-Geschmack steht, zerkleinert und added seinen Knoblauch erst kurz bevor serviert wird. Ist da alles fast soweit (das bedeutet 2% vor angebrannt) kommt noch das Tomatenmark dazu. Das sollte auch etwas mitbraten, damit die Bitterstoffe sich verflüchtigen. Alles nochmal schön durchrühren und weiter anbraten. Kurz bevor alles anzubrennen droht, wird mit Rotwein gelöscht. Ich kippe in etwas soviel rein, dass das Fleisch nicht ganz bedeckt ist. Das lassen wir dann einkochen.

Dabei haben wir dann Zeit Oregano kleinzuhacken. Den Basilikum tun wir ganz zum Schluss dazu, am besten dirkt auf den Teller. Lange Hitze ruiniert Basilikum. Oregano hingegen kann man von Anfang an dazu tun. Ist der Rotwein größtenteils verkocht kommen die Kräuter (auch das Lorbeerblatt) dazu und wir öffnen die Dosentomaten und schütten alles zusammen. Ordentlich durchrühren, aufkochen lassen und jetzt den Herd runterstellen, so dass es nurnoch köchelt. In aller Ruhe können wir nun die Chili-Schoten kleinhacken und reinhauen.

Jetzt haben wir Zeit. Da Chili bei mir ein typisches Party-Essen ist, das vorbereitet wird, lasse ich es nun ca. 2 Stunden kochen, mache dann den Herd wieder aus und lasse es bis kurz vor der Party durchziehen. Erst dann kommen die Bohnen, der Mais und die gewürfelten Paprika dazu. Das ganze wird dann noch einmal für 15 Min aufgekocht. So bleiben die Paprika schön knackig.

Und wenn ich nichts vergessen habe, ist das jetzt Chili fertig und schmackhaft. Ach ja, zwischendrin mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zutaten

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